Verkehrssicherheitstag und Tag der Elektromobilität

Verkehr2016Das Gymnasium Holthausen organisiert den 1. Verkehrssicherheitstag in Verbindung mit dem 1. Tag der Elektromobilität, nicht nur für die Schulgemeinde, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger Hattingens und Umgebung.

Tag und Zeit: 29. April 2016 von 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Gymnasium Holthausen, Lindstockstr. 2, Hattingen/Ruhr
Der Besuch ist kostenfrei !

Über die Stadtgrenzen weit hinaus bekannte Akteure werden zusammen mit der Schulgemeinde den Tag gestalten. Geboten werden zahlreiche Aktionen und Informationen rund um das Thema Verkehrssicherheit und Elektromobilität, vom Kindergartenkind über Schulkinder, Jugendliche, junge Erwachsene sowie Bürger aller Altersstufen. Zwei unterschiedlich schwere Fahrradparcours (für Klein und Groß), welche von dem bekannten Mountainbikeverein MBC-Bochum.de, vom ADAC und vom ADFC sowie ProRAD betreut werden, werden um einen Parcours für motorisierte Zweiradfahrer bereichert. (Helm und Fahrrad bitte möglichst mitbringen - Leihfahrrad ist möglich).

Zahlreiche Informationsstände rund um die Verkehrssicherheit bieten auch Informationsmaterial zum Mitnehmen. Der ADFC und Zweiradhändler führen kostenlos auf Wunsch einen Fahrradcheck am eigenen Rad durch. Die Stadtverwaltung macht auch finanziell möglich, dass ein bekannter Stuntman (urbanatix) eindrucksvoll vorführt, was mit dem Fahrrad alles geht.

Das Gymnasium Holthausen lädt ganz herzlich alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Umgebung zum Besuch dieses Aktionstages ein.

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Unfallverhütung und Prävention kann man üben

Moderatoren des ADAC-Fahrsicherheitszentrums Haltern, welche nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates ausgebildet sind, zeigen auf der großen Aktionsfläche des Schulzentrums z.B. welche physikalischen Kräfte beim Zweirad wirken. Weitere spektakuläre Aktionen werden beeindrucken. Schleifvorführungen zum Thema Helm & Schutzkleidung gehören genauso ins Programm wie ein Überschlagssimulator, der hautnah zeigt, was geschieht, wenn sich ein echtes Auto (simuliert) überschlägt. Der große Truck der "Transportbotschafter", der von der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei begleitet wird, wird nicht nur den 5. und 6. Klässlern sowie eingeladenen Grundschülern einen Blick in das Cockpit und die Rückspiegel eines riesigen amerikanischen Trucks ermöglichen, um zu verstehen, was "Toter Winkel" bedeutet, sondern allen Bürgern der Stadt und Umgebung sowie allen Interessierten. Und wenn das Unglück doch passiert, sind die Sanitäter schnell zur Stelle. Zusammen mit den hauptamtlichen Maltesern demonstrieren die Schulsanitäter auf der Aktionsfläche, was zu tun ist, wenn ein Unfall geschehen ist (Rettungskette …). Erste Hilfethemen, Sicherung einer Unfallstelle, richtiges Helmabnehmen bei Zweiradfahrern, der Umgang mit einem Defibrilator und vieles mehr. All das steht auf dem Programm, um den Verkehr rund um die Schule nicht nur in Hattingen sicherer zu machen. Das Gymnasium wird mit Fachbereichen zu den Themen des Tages Informationsstände anbieten und gegebenenfalls Projekte vorstellen. Arbeitsgemeinschaften sind mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Vorfeld und auch am 29.04.2016 aktiv, um dem Tag zum Erfolg zu verhelfen.

Mengenweise Action auf dem Schulhof

Alle Schülerinnen und Schüler sowie Bürger der Stadt können sich über noch mehr Action auf der Aktionsfläche mehrmals an diesem Tag freuen. Denn auch der Vergleich von Vollbremsungen von z.B. Auto, Motorrad, Pedelec, Motorroller und Fahrrad wird realitätsnah demonstriert, Bremswege werden verglichen. Die Aktionen auf der Aktionsfläche auf dem Schulhof werden moderiert. Die Schul-AG Gyho-events begleitet die Veranstaltung zudem auch technisch. Akteure selbst, wie der ADAC oder Malteser, moderieren beispielsweise, wie ein Sicherheitstraining abläuft und präsentiert einige Bestandteile daraus. Alle Fragen rund um das Thema Zweiradsicherheit und Verkehrssicherheit werden von echten Profis beantwortet. Informationen für Jung und Alt bezüglich Radfahren, Motorradfahren, E-Biking, E-Cars, Carsharing und Autofahren sind wie alles andere auch, kostenlos inklusive. Der Weg nach Holthausen lohnt sich somit nicht nur für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hattingen Holthausen, für Eltern und Großeltern, Tanten und Onkel, Freundeskreis und Nachbarn, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger jeden Alters.

Das Catering übernehmen engagierte Eltern. Kuchen, Salat und Gegrilltes sowie Getränke werden von den Eltern angeboten und dem Publikum verkauft, auch um die teure Veranstaltung, die von Eltern begrüßt wird, mit zu finanzieren.

Mit erneuerbarer Energie CO2-Frei: Moderne (E-)Mobilität in Hattingen

Zeitgleich werden elektromobile Fahrzeuge nicht nur zu bestaunen sein, sondern man kann sie erleben. Das hat seinen Grund. Denn E-Fahrzeuge elektrisieren in Fachkreisen bekanntermaßen oft erst bei Probe(mit)fahrten, die durch die Energieversorger AVU sowie die Stadtwerke Hattingen und ggf. einige Autohäuser ermöglicht werden. Ein großer Informationstand der Akteure informiert über E-Mobilität i.V.m. Erneuerbare Energien (EE) um zu zeigen: CO2-freies Fahren ist möglich: schon heute! Es wird mittels Pedelec, E-Bike, E-Roller, E-Motorrad, E-Auto u.a. gezeigt, was heute schon CO2-frei mit EE geht.

Die große Koalition unserer Bundesregierung will das Thema vorantreiben. Denn der  stellvertretende Bundeskanzler plädiert für eine Kaufprämie für E-Autos von 5000,00 Euro. Das ist viel weniger Fördergeld, als die USA oder China den Bürgern zum Kauf von E-Fahrzeugen dazutun, um E-Mobilität und die Chancen, die sich daraus für die Gesellschaft und die Mobilitäts- und Energiebranche und somit die Wirtschaft ergeben, voranzutreiben. Aber ein Anfang wäre es schon, oder …? Eine Podiumsdiskussion bietet Antworten.

Die Verkehrssicherheit in Hattingen und rund um die Schule sowie die (Förderung von) E-Mobilität sind Themen für die für den frühen Nachmittag angesetzte Podiumsdiskussion, die hochkarätig besetzt sein wird. Moderne Mobilität wird kontrovers diskutiert werden, auch anwesende E-Mobilitätsexperten und Befürworter müssen sich während der Podiumsdiskussion den kritischen Fragen von Fachleuten (z.B. von Frau Henke vom Vorstand des BUND) stellen, oder auch von Skeptikern der E-Mobilität. Sind die Wasserstofftechnologie / Brennstoffzellentechnik nicht die besseren Technologien für moderne Mobilität - Fragen der Mobilität die bewegen! Auch die Frage, warum die Bundesregierung E-Autos, aber keine E-Zweiräder oder E-Dreiräder fördern will, stellt sich. Jedenfalls dann, wenn man Umweltschutz fördern will und für saubere und leise E-Fahrzeuge begeistern will.

Und was tut die Stadt Hattingen für die Etablierung der Elektromobilität? Sind Ladesäulen geplant? Das Gymnasium Holthausen würde sich anbieten, wir haben Solarkollektoren auf dem Dach, die das Versprechen emissionsfreier Mobilität schnell wahrwerden lassen können. Die Podiumsdiskussion am Mittag gibt Antworten.

Eine Million E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen bis 2020
- und wie sieht es in Hattingen aus?

Das Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen. Das nicht nur im Ruhrgebiet bekannte Netzwerk Ruhrmobil-E aus Bochum hat sein Kommen zugesagt und wird Pedelecs, E-Bikes, E-Dreiräder sowie E-Autos und Kleintransporter zusammen mit den Stadtwerken und der AVU sowie dem Autohandel präsentieren und Fragen rund um die Elektromobilität an einem großen Informationsstand und während der Podiumsdiskussion mit diskutieren. Auch der Elektromobilitätsbeauftragte der Ruhruniversität Bochum teilte mit, dass er teilnehmen wird. Damit Elektromobilität auch in Hattingen CO2-frei funktionieren kann und der moderne Mobilitätsmix in Zukunft Aussicht auf Erfolg hat, wird das Thema Ladeinfrastruktur (Ladesäulen für E-Fahrzeuge) in Hattingen und Umgebung thematisiert. Probleme nicht nur der Schülerinnen und Schüler, sondern aller Menschen in und rund um Hattingen - zu Fuß, mit dem Rad, Motorroller oder auch mit dem Bus- und Bahnverkehr, kommen zudem auf die Tagesordnung. Vertreter der Stadt diskutieren mit. Alle Besucher der Veranstaltung können sich während einer Fragerunde an Diskussion beteiligen.

Das Gymnasium Holthausen lädt ein

Engagierte Händler aus dem Auto- und Zweiradbereich unterstützen die gesamte Veranstaltung teilweise aktiv, viele Akteure wirken kostenlos mit, einige Sponsoren finanzieren die Veranstaltung mit. Sponsorenanfragen sind allerdings noch willkommen. Die Medien werden umfassend eingeladen, zu berichten. Informationen, Action, Diskussion sowie zahlreiche Programmpunkte werden neben der Sorge um das leibliche Wohl geboten. All dies ermöglicht der riesige Schulhof des Schulzentrums Holthausen, auf dem eine solche Veranstaltung gedeihen kann - und eine Schulleitung und Schulgemeinde, die bereit sind, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen. Ein Novum in Hattingen und Umgebung.

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, den Tag mit einer abendlichen Radtour des ADFC ausklingen zu lassen, mit oder ohne E-Motorantrieb. Der 1. VST und 1. TDE ist in die Woche des sogenannten Hattinger Fahrradfrühlings eingebunden. In der Woche vom 22. bis zum 30. April finden im Stadtgebiet zahlreiche weitere interessante und spannende Aktionen statt.

Die Stadt Hattingen mit ihrem Bürgermeister Dirk Glaser begrüßt den Hattinger Fahrradfrühling und auch den 1. Verkehrssicherheitstag und 1. Tag der Elektromobilität. Der Bürgermeister selbst wird die Veranstaltung am Gyho eröffnen. Zwei Fachbereiche der Stadt (Verkehr und Jugend) sind involviert. Der Verkehrssicherheitstag und Tag der Elektromobilität am Gyho könnte zur alljährlichen Institution werden. Dabei helfen der Schulgemeinde schon jetzt die Werbeagentur pepperpoint.de aus Hattingen, die das Werbeplakat kostengünstig kreierte und die vielen Akteure und Sponsoren, die fast alle auf dem Plakat unten genannt sind.

Volker Heckmann